Foto: Elke Brenke, Düsseldorf

Mein Leben ist geprägt von Phantasie, Kreativität und Neugier,  aber auch der Frage nach dem Sinn und Wesen der Dinge und des Lebens.
So kommt es, dass ich Germanistik, Skandinavistik und Kunstgeschichte studierte, dann die Ausbildungen zur Krankenschwester und zur Intensivschwester machte und spirituelle und psychologische Wegbegleiterin und NLP-Practitioner wurde.
Frei nach Picabia’s Ausspruch „unser Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann“ bin ich primär neugierig und offen für Neues und Unbekanntes. Verschiedene Blickwinkel einzunehmen, die Perspektive zu verändern und nachzuspüren, was in Resonanz geht, fasziniert mich immer wieder und macht für mich das Leben spannend.

Und auch das macht mich aus: ich stehe mit beiden Beinen im Leben und weiß, „was der Mond wiegt“ – und dass auch das zum Leben dazugehört. Die langen Jahre in der Intensivmedizin haben meinen Respekt vor dem Leben – jeglichem Leben – bestätigt und gefestigt.

Neben Resonanz und Empathie bringe ich Intuition mit. Sie leitet und begleitet mich, auch und gerade wenn ich mit der Kamera unterwegs bin. Ich lasse ich mich ein, erspüre und erkunde den Charakter, das Besondere, das Wesentliche. Ich spiele mit Blickwinkeln, suche den ‚anderen‘ Aspekt und die Vielfalt. Mit meiner Kamera bin ich Forscherin, Entdeckerin, Fühlerin, Genießerin … und manchmal auch Versteherin.

Der Motor für mein Tun heißt „Leben“: was, warum und wie er-lebe ich dieses Leben, das ich in seiner Vielfalt und Buntheit, seiner Leichtigkeit, aber auch seiner Tiefe mit vollem Herzen liebe und achte.

Mit meinen Fotografien versuche ich, Menschen zu berühren, zum Innehalten und In-sich-gehen anzustiften und dazu zu verleiten, in ihren Köpfen und Herzen eigene Bilder und Gefühle entstehen zu lassen.